Regionalliga +++ filmreifer Sieg gegen OTB

Alligatoah würde wohl sagen: „Unser [Spiel] – filmreifer als Til Schweiger. Es hat Action, Drama und Comedy“ – und sogar ein bisschen Krimi. Aber auf unser Happy End wollten wir trotzdem nicht verzichten.

Gleich zu Beginn der Schock: Unsere Greta Barke verletzte sich am Knie beim Sprung aus dem Hinterfeld. Noch ist ungewiss wie lange sie ausfallen wird, aber wir wünschen dir alles Gute, Greti! Auch wenn uns zu diesem Zeitpunkt klar wurde, dass eine Niederlage erst recht keine Option mehr war und wir für Greta siegen würden, so gerieten wir gleich zu Beginn in einen leichten Rückstand. Dieser zog sich bis zum 20:24 für den Gast aus Oldenburg. Zu diesem Zeitpunkt nahm Trainer Manuel Holst eine Auszeit, machte uns bewusst: „Mir zerreißt es auch das Herz, dass Greta sich verletzt hat, aber sie ist bei Lisa in besten Händen und wir dürfen nicht aufhören zu spielen. Der Satz ist noch nicht verloren!“ Gesagt, getan. Mit Britta Gemmeke im Aufschlag befanden wir uns plötzlich in der angenehmen Situation, den Satzball zu haben. Doch genauso dramatisch wie das Spiel begonnen hatte, so spannend musste es auch enden. So endete der Satz schließlich mit 28:26 für den Tuspo Weende und etlichen Herzattacken. An dieser Stelle auch vielen Dank an Lisa; wir sind sehr glücklich, dich bei uns zu haben!

Beflügelt vom ersten Satzgewinn ging es für uns mit 5:1 in den zweiten Satz. Doch der OTB wollte sich nicht so leicht in die Knie zwängen lassen, kämpfte sich zurück und führte schließlich 11:15. Auch das Schiedsgericht wollte im Stück etwas mitwirken, sorgte für den ein oder anderen Lacher was Tuschsituationen anging.
Doch wir sind halt auch nicht von gestern, hatten vom letzten Spiel gegen Osnabrück gelernt und wollten dies nun auch beweisen: So katapultierte uns Astrid Bergmann mit ihrer Aufschlagserie zum 20:15. Mit einer souveränen Aufschlag- und Annahmeleistung seitens des Tuspo ging der Satz 25:19 für uns zu Ende.

Auch im letzten Satz konnten wir an die vorher erbrachte Leistung anknüpfen. Über ein 8:5 bis zum 18:11 schien der letzte Satz bereits ein Selbstläufer zu werden. Zum Stand von 23:17 ließen wir den Spannungsbogen aber nochmal ansteigen, ehe wir uns schließlich mit einem Endstand von 25:17 vom Gegner und unserem Publikum verabschiedeten.

Danke auch an die Zuschauer, vor allem an unsere treuen Fans! Wir freuen uns schon, euch am 16.11 im Derby gegen den ASC wieder empfangen zu dürfen.

Verbeugung und Vorhang zu. JH

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