Regionalliga +++ Eins, zwei, drei – letzte Chance vorbei!

Ungefähr so lässt sich unser erstes Spiel des neuen Jahres beim SC Langenhagen in Hannover zusammenfassen. Denn nach nur drei gespielten Sätzen und 76 Minuten Spielzeit stehen wir mit einer 0:3 Niederlage und ohne die erhofften Punkte da.

Aber nun von Anfang an. Eigentlich waren die Vorzeichen gar nicht so schlecht. Seit Langem stand den Trainern mit Ausnahme der Langzeitverletzten Greta Barke mal wieder der komplette Kader zur Verfügung. Auch das Abschlusstraining ließ auf ein gutes Spiel hoffen. Trotz der langen Pause legten wir eine tolle Generalprobe hin, was die Motivation verstärkte, einen guten Start hinzulegen.

Doch dann kam alles ganz anders. Nachdem wir zunächst unseren Trainer Stefan und unseren ehemaligen Trainer Tobias anfeuern konnten, die mit einem 3:2 Sieg erfolgreicher starteten als wir, ging es mit guter Laune Richtung Hannover. Um Punkt 20 Uhr war es dann endlich soweit und die Partie gegen den SC Langenhagen wurde angepfiffen.

Im ersten Satz gestaltete sich das Spiel sehr ausgeglichen. Bis zum 13:13 lieferten wir uns mit den Hannoveranerinnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Immer wieder wechselte das Aufschlagsrecht und beiden Mannschaften gelang es aus der eigenen Annahme immer wieder den Punkt zu machen. Doch dann machte uns eine starke Aufschlagsserie der Gegnerinnen zu schaffen. Die Gastgeberinnen konnten sich eine Führung von fünf Punkten erspielen und letztendlich den Sack zumachen, sodass wir uns mit 22:25 geschlagen geben mussten.

Im zweiten Satz liefen wir dann früh einer Führung der Gegnerinnen hinterher. Immer wieder hatten wir Probleme im Block, was die Abwehr unter Druck setzte. Zusätzlich stimmte an der einen oder anderen Stelle die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angreiferin nach der Pause noch nicht zu hundert Prozent und der Aufschlagsdruck war nicht so hoch wie gewohnt. Dies ermöglichte den Gegnerinnen immer wieder einen erfolgreichen Gegenangriff aufzubauen. Und obwohl doch einige krachende Angriffe von uns auf der Gegenseite einschlugen, kratzten die Langenhagenerinnen wie verrückt, sodass wir uns am Ende erneut mit 20:25 geschlagen geben mussten.

Auch im dritten Satz verschliefen wir den Start und gerieten schnell in den Rückstand. Nachdem wir uns bis auf ein 11:11 wieder ran kämpfen konnten, ließen wir den Gegner anschließend erneut davon ziehen und lagen schnell 13:20 zurück. Nun hieß es also „alles oder nichts“. Es startete eine Aufholjagd. Wir zeigten nochmal eine kämpferische Abwehrleistung und kamen nochmal bis auf ein 22:23 ran. Letztendlich musste wir uns aber auch im dritten Durchgang mit 23:25 und damit 0:3 geschlagen geben.

Nun gilt es dieses Spiel schnell aus den Köpfen zu bekommen und aus den Fehlern des Spiels zu lernen. Wir werden im Training alles geben, um Selbstbewusstsein und Sicherheit für das nächste Spiel zu sammeln. Denn am kommenden Samstag wartet mit dem Tabellenführer aus Osnabrück ein harter Brocken auf uns.

Wir bedanken uns bei allen mitgereisten Fans und freuen uns schon bald wieder vor heimischer Kulisse unser Können unter Beweis stellen zu können! [CK]

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