Landesliga-Männer ergattern vier Punkte

Verletzungsbedingt durch einen Bänderriss mußte Tuspo II auf Timo Staar als Hauptangreifer verzichten. Die Mannschaft war zum Glück nahezu vollständig und somit konnte die Diagonalposition mit unserem Neuzugang Phil adäquat besetzt werden.
Tuspo II vs. Lengede
Lengede war uns bis dahin völlig unbekannt. Die Tatsache, daß sie auch noch kein Spiel gewonnen hatten, sollte uns nicht in Sicherheit wiegen.
Das Duell gegen den Aufsteiger verlief ähnich wie die ersten beiden Spieltage, Tuspo II in den ersten beiden Sätzen in allen Bereichen überlegen, lediglich eingie Mißverständnisse in der Abstimmung bei der Annahme und Feldverteidung ließen den Gegner Punkten. Lengede kam ab dem dritten Satz durch einen Wechsel besser ins Spiel und konnte lange Ballwechsel durch unkonventionelle Aktionen für sich entscheiden. Erhöhter Druck beim Aufschlag brachte unsere Annahme und den Spielaufbau zum Wackeln so daß die Entscheidung im 5.Satz fallen musste. Hier zeigte sich die gute Moral der Mannschaft, und plötzlich passte wieder alles. Der eigene Aufschlag wurde zudem einmal mehr als erster Angriff in Szene gesetzt. Der letzte Angriff, den Sascha mit voller Wucht auf 5 Meter hinter den Block schmetterte symbolisierte den Befreiungsschlag und den Spielgewinn.
Tuspo II vs. MTV Hildesheim 48 II
Mit Hildesheim kamen viele alte bekannte Gesichter und es war abzusehen, daß es das schwerere Spiel werden würde. Hildesheim, ebenfalls aufgestiegen, hatte sich mit weiteren erfahrerenen Spielern verstärkt. Wie im ersten Spiel waren wir oft in allen Bereichen überlegen. Abstimmungsprobleme in Abwehr und Annahme ließen jedoch Hildesheim zu viele Punkte ergattern. So musste das Spiel auch im fünften Satz entschieden werden. Durch eine Steigerung im Aufschlag und konsequenten Angriff über die Außenpositionen konnten wir das Spiel deutlich für uns entscheiden. Sicherlich hat der Vorsatz, alle Spieler einzusetzen, die ein oder andere Unsicherheit in der Abstimmung gebracht. Die Auszeiten der einzelnen Spieler konnten dafür sicherlich mental und kräftemäßig gewinnend eingebracht werden, was bei zehn Sätzen nicht unerheblich ist. Alles in allem ein Spieltag, an dem wir den Durchbruch haben und das nötige Selbstvertrauen geschafft haben.

HS

%d Bloggern gefällt das: